Warum die meisten Active-Sourcing-Nachrichten über LinkedIn unbeantwortet bleiben
Die meisten LinkedIn-Nachrichten an Kandidaten landen ungelesen im Papierkorb. Ein Aufbau für Anschreiben, die tatsächlich Antworten bekommen – und was nach der ersten Reaktion zu tun ist.
Kurz beantwortet: Die meisten Active-Sourcing-Nachrichten über LinkedIn bleiben unbeantwortet, weil sie wie eine Massennachricht wirken: unpersönlich, mit Standardfloskeln und ohne erkennbaren Bezug zum Profil der angeschriebenen Person. Kandidaten, die selbst nicht aktiv suchen, reagieren nur auf Nachrichten, die sofort erkennen lassen, dass jemand ihr Profil tatsächlich gelesen hat. Eine Nachricht mit konkretem Bezug, klarer Aussage und kurzer Länge bekommt deutlich häufiger eine Antwort als eine lange, allgemein gehaltene Vorlage.
Das Wichtigste in Kürze
- Standardnachrichten ohne erkennbaren Bezug zum Profil werden von passiven Kandidaten fast immer ignoriert.
- Die ersten zwei Zeilen entscheiden, ob eine Nachricht überhaupt geöffnet bleibt oder sofort geschlossen wird.
- Eine konkrete, kurze Nachricht mit einer einzigen klaren Frage bekommt häufiger eine Antwort als eine lange Beschreibung der Stelle.
- Wer nach der ersten Antwort zu schnell zum Lebenslauf springt, verliert oft das Gespräch, das gerade erst begonnen hat.