Lead-Scoring: Modell aufbauen, kalibrieren, nutzen
Lead-Scoring priorisiert Vertriebszeit. Der Beitrag zeigt ein Modell, das ohne KI auskommt, in einer Stunde aufgebaut ist und dennoch funktioniert.
Kurz beantwortet: Lead-Scoring bewertet Kontakte anhand von Profil- und Verhaltensmerkmalen mit Punkten, um Vertriebszeit zu priorisieren. Profilkriterien wie Unternehmensgröße oder Region beschreiben die Passung, Verhaltenskriterien wie Preisseitenbesuche die Dringlichkeit. Ein brauchbares Modell nutzt selten mehr als acht bis zehn Kriterien.
Das Wichtigste in Kürze
- Trennen Sie Passung (Profil) und Dringlichkeit (Verhalten) – beides in einer Zahl zu mischen verwischt die Aussage.
- Weniger als zehn Kriterien reichen fast immer; komplexe Modelle werden nicht gepflegt.
- Negative Punkte sind genauso wichtig wie positive.
- Ein Score ohne regelmäßigen Abgleich mit realen Abschlüssen verliert innerhalb weniger Monate seine Aussagekraft.