Saisonalität im Marketing: Budget übers Jahr steuern
Nachfrage schwankt – Budgets meist nicht. Wie sich Saisonalität messen lässt und warum das Abschalten in schwachen Phasen oft der teuerste Weg ist.
Kurz beantwortet: Saisonalität lässt sich aus den eigenen Anfrage- und Abschlussdaten der letzten Jahre ableiten, ergänzt um Suchvolumenverläufe. Budget sollte antizyklisch geplant werden: in Hochphasen ausschöpfen, in Schwachphasen günstig Reichweite und Inhalte aufbauen statt Kampagnen vollständig abzuschalten.
Das Wichtigste in Kürze
- Trennen Sie echte Saisonalität von Zufall – dafür braucht es mindestens zwei Jahre Daten.
- Anfragen und Abschlüsse können unterschiedlichen Saisonverläufen folgen.
- In Schwachphasen sinken oft die Klickpreise – das ist der günstigste Zeitpunkt für Reichweitenaufbau.
- Vollständiges Abschalten kostet Lernphasen und Wiederanlaufzeit.