Warum die teuersten Klicks bei LinkedIn Ads trotzdem oft die profitabelsten sind
Ein Klick auf LinkedIn kostet oft das Drei- bis Fünffache eines Klicks auf Meta. Warum das nicht automatisch schlecht ist, wann sich der Aufpreis lohnt – und wo LinkedIn-Kampagnen in der Praxis trotzdem scheitern.
Kurz beantwortet: LinkedIn Ads kosten pro Klick meist drei- bis fünfmal so viel wie vergleichbare Anzeigen auf Meta, weil die Plattform nach Berufsbezeichnung, Branche, Unternehmensgröße und Position filtern kann – ein Targeting, das kein anderes soziales Netzwerk in dieser Präzision bietet. Für B2B-Angebote mit hohem Auftragswert rechnet sich der höhere Preis trotzdem oft, weil ein einziger gewonnener Abschluss die Kosten vieler teurer Klicks aufwiegt. Für Angebote mit niedrigem Wert oder breiter Zielgruppe kippt diese Rechnung dagegen schnell.
Das Wichtigste in Kürze
- LinkedIn Ads kosten pro Klick üblicherweise das Drei- bis Fünffache von Meta Ads, teils deutlich mehr.
- Der Aufpreis kauft ein Targeting nach Berufsbezeichnung, Branche und Unternehmensgröße, das andere Plattformen nicht in dieser Genauigkeit bieten.
- Der hohe CPC rechnet sich vor allem bei hohem Auftragswert und langen Entscheidungswegen mit mehreren Beteiligten.
- Kampagnen scheitern meist nicht am Preis, sondern an zu breitem Targeting oder Creatives, die wie klassische Consumer-Werbung wirken.