Marketing und Vertrieb verzahnen: SLA statt Schuldzuweisung
„Die Leads sind schlecht“ gegen „Es wird nicht nachgefasst“: Ein schriftliches SLA beendet diese Debatte, weil es beide Seiten messbar macht.
Kurz beantwortet: Ein SLA zwischen Marketing und Vertrieb legt schriftlich fest, welche Kriterien ein Lead für die Übergabe erfüllen muss, innerhalb welcher Frist der Vertrieb reagiert, wie oft nachgefasst wird und welche Rückmeldung ans Marketing erfolgt. Es ersetzt Meinungen über Lead-Qualität durch überprüfbare Vereinbarungen.
Das Wichtigste in Kürze
- Ohne gemeinsame Definition eines qualifizierten Leads bleibt jede Qualitätsdebatte folgenlos.
- Ein SLA verpflichtet beide Seiten – auch den Vertrieb zu Fristen und Rückmeldung.
- Disqualifikationsgründe sind die Währung, in der Marketing lernt.
- Ein monatlicher gemeinsamer Termin ersetzt Dutzende einzelner Beschwerden.