Handwerkerportale: Was Aroundhome, MyHammer und Co. kosten
Portale versprechen Anfragen ohne eigenes Marketing. Was sie tatsächlich kosten, hängt weniger vom Preis je Anfrage ab als davon, mit wie vielen Betrieben Sie sie teilen – und wie schnell Sie reagieren.
Kurz beantwortet: Handwerkerportale verkaufen Anfragen, keine Aufträge. Abgerechnet wird je vermittelter Anfrage, über Kontingente oder über eine Mitgliedschaft mit Zusatzkosten je Kontakt. Die Anfrage geht in der Regel an mehrere Betriebe gleichzeitig, weshalb die Abschlussquote deutlich unter der eigener Anfragen liegt. Wer die Kosten je Auftrag rechnet statt je Anfrage, landet häufig bei einem Vielfachen des ausgewiesenen Preises.
Das Wichtigste in Kürze
- Der ausgewiesene Preis je Anfrage sagt wenig – entscheidend ist, wie viele Betriebe dieselbe Anfrage erhalten.
- Realistische Abschlussquoten bei geteilten Portalanfragen liegen häufig im einstelligen Prozentbereich.
- Wer nicht innerhalb einer Stunde reagiert, zahlt für Anfragen, die längst vergeben sind.
- Portale eignen sich für Auslastungslücken und neue Regionen, selten als dauerhafte Hauptquelle.